Rang­nick hatte sowohl vor als auch nach der Partie gegen Mainz eine Ehren­runde gedreht und war von den Anhän­gern gefeiert worden. Weniger erfreut war Manager Rudi Assauer: ​Das sah ja aus wie eine Abschieds­runde. Das war schon ein biss­chen komisch. Wenn man sich ver­ab­schiedet, dann ist Schluss“, hatte Manager Rudi Assauer schon am Samstag geunkt und die Vor­ge­hens­weise als ​nicht pro­fes­sio­nell“ bezeichnet. Ran­gick wollte hin­gegen seine Ehren­runden beim letzten Heim­spiel des Jahres nicht als Abschied, son­dern als Dank an die Fans für die Treue und Unter­stüt­zung wäh­rend des Jahres ver­standen wissen: ​Die Fans haben ständig meinen Namen gerufen. Da war es für mich normal, dass ich hin­gehe und danke sage.“ Wie auch immer, am Samstag bei Rang­nicks Ex-Klub VfB Stutt­gart werden die Königs­blauen von einem anderen Coach betreut. Als Kan­di­daten für die Nach­folge des ​Pro­fes­sors“ sind Mat­thias Sammer (zuletzt VfB Stutt­gart) und Ex-Schalke-Trainer Huub Ste­vens (zur­zeit Roda Kerk­rade) im Gespräch. Rang­nick, dessen Ver­hältnis zu Assauer seit geraumer Zeit ange­spannt war, trat sein Amt am 28. Sep­tember 2004 als Nach­folger von Jupp Heyn­ckes an und führte die Knappen in der ver­gan­genen Saison zur Vize­meis­ter­schaft und ins Pokal­fi­nale. Er muss als sechster Trainer der lau­fenden Saison nach Klaus Augen­thaler (Bayer Lever­kusen), Wolf­gang Wolf (1. FC Nürn­berg), Ewald Lienen (Han­nover 96), Michael Henke (1. FC Kai­sers­lau­tern) und Nor­bert Meier (MSV Duis­burg) vor­zeitig seinen Stuhl räumen. Es war die 290. Trai­ner­ent­las­sung seit Grün­dung der Bun­des­liga 1963.