Von Ste­phan Reich

Vor vielen Jahren saß ich als Stu­dent mit einem guten Freund in unserer Stamm-Fuß­ball­kneipe und kon­ter­bierte mich durch eine gemäch­liche Sams­tags­kon­fe­renz. Es pas­sierte nicht viel, umso unter­halt­samer war der spon­tane Ted-Talk, den mein Kumpel, HSVer, plötz­lich hin­legte. Es war etwa Mitte der Nuller­jahre, er sprach von irgend­wel­chen Sta­di­onbau-Kre­diten für die WM 2006, die der HSV als Erster würde abbe­zahlt haben, und mit der ganzen Kohle, sagte er fei­er­lich, als hätte ihm Felix Magath höchst­per­sön­lich diesen Gedanken in den Lauf gespielt, stünde einer rosigen Zukunft nichts mehr im Wege. ​Im Ernst, Digger“, trom­pe­tete er mit der­selben Bestimmt­heit in den Raum, mit der einst Horst Hru­besch in seine Kopf­ball­du­elle gegangen war, ​es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der HSV Meister wird.“