Dzse­nifer Marozsán ist ein Mythos. Ein Mythos ist ​eine Person, Sache, Bege­ben­heit, die glo­ri­fi­ziert wird, legen­dären Cha­rakter hat“, so steht es im Duden. Glor­reiche Titel hätte Marozsán mit der deut­schen Natio­nal­mann­schaft einige mehr abräumen können, wurde im Laufe der Jahre aber zum unvoll­endeten Star. Wie kann sie trotzdem eine Legende, oder gar ein Mythos sein?

Am ver­gan­genen Montag ver­kün­dete die 30-Jäh­rige das Ende ihrer Natio­nal­mann­schafts­kar­riere. ​Durch meine schwere Knie­ver­let­zung im Früh­jahr 2022 habe ich gemerkt, dass es sich richtig anfühlt, in der Natio­nal­mann­schaft auf­zu­hören“, sagte Marozsán im Inter­view mit der ​taz“. Erst im ver­gan­genen Jahr ver­passte sie die Euro­pa­meis­ter­schaft in Eng­land wegen eines Kreuz­band­risses und war nicht Teil der Mann­schaft, die erst­mals einen spür­baren Boom für den Frau­en­fuß­ball in Deutsch­land aus­löste. Nun ver­zichtet sie auf wei­tere Spiele im DFB-Dress und die WM im kom­menden Sommer. So bleibt das olym­pi­sche Gold 2016 in Rio de Janeiro das High­light ihrer Zeit im Natio­nal­team. Dabei sollte es eigent­lich nur ein vor­läu­figer Höhe­punkt sein. Was ange­sichts des schieren Talents, mit dem Marozsán gesegnet ist, nicht weniger als eine fuß­bal­le­ri­sche Tra­gödie ist.

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Ein Beitrag geteilt von Dzsenifer Marozsa\u0301n (@10maro10)<\/a><\/p><\/div><\/blockquote>